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31
Juli
Kurztripp nach Regensburg
Anlässlich des DFB-Pokal-Spiels Borussia Mönchengladbach gegen den SSV Jahn Regensburg haben ein paar Kumpels und ich einen Kurztripp nach Regensburg veranstaltet.
Freitags morgens um vier Uhr ging es verteilt auf zwei Autos los und nach Netto 5 Stunden Fahrzeit trafen wir in Regensburg ein. Die Fahrt verlief ohne Staus oder zähfließendem Verher, da wir an den typischen Knotenpunkten vor bzw. nach dem Stoßzeiten vorbei waren - deswegen ja auch die frühe Abfahrt. In Regensburg selbst checkten wir ersteinmal in das Hotel ein, nachdem der zweite Wagen mit unserem gebürtigem Regensburger seine tolle Abkürzung hinter sich hatte. Dann ging es auch schon los in Richtung Innenstadt, angesichts eines Hotels direkt am Hauptbahnhof war dies Gott sei dank keine lange Strecke mehr. Hier hieß es dann ersteinmal eine echt bayrische "Leberkässemmel" frühstücken und etwas Stiteseeing durch die historische Altstadt, mit Augenmerk auf die lokale Braukultur. Eine halbe Maß später kehrten wir ins Historische Wurstkuchl, der "Ältesten Bratwurststube der Welt", zum Mittagessen ein. Nach etwas weiterem Siteseeing bei bestem Sonnenschein, macheten wir uns für das Spiel fertig. Eigentlich hatten wir nur einen Jahn- und einen Gladbach-Fan dabei, der Rest war relativ neutral, am Ende standen aber nur zwei von uns sechs ohne Triko eines der Kontrahent da. Auf dem Weg zum Stadion verlief alles freidlich und wir konnten ein schönes Fußballspiel genießen. Gladbach stellte sich schluss endlich zwar als die spielerisch und konditionell bessere Manschaft heraus, aber Jahn kämpfte wacker. Nach dem Spiel machen wir uns auf dem Weg zurück zum Hotel, wobei wir als "gemischte" Gruppe achtgeben mussten nicht von der Polizei - zum eigenen Schutz - getrennt zu werden. Nach dem langen Tag gingnen die Meisten von uns direkt schlafen, nur zwei Unermüdliche machten noch freudig weiter, was man ihnen am nächsten Morgen auch deutlich ansah. Der nächste Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück und einem kurzen Streifzug durch die Arcaden, bevor wir wieder Richtung Heimat aufbrachen. Wie zu erwarten war zog sich die Rückfahrt deutlich, schließlich hatten in Bayern die Sommerferien begonnen und demnach waren die Autobahnen voll. Mit lediglich einer Stunde mehr Nettofahrzeit sind wir aber noch gut weg gekommen, im Radio wurde immerhin von 60 km Stau nur in Bayern berichtet. Schluss endlich war es ein sehr schöne Tripp, der sicherlich mal wiederholt wird, dann jedoch für einen längere Zeit als zwei Tage.
22
Juli
Endlich Wochenende
So, nach drei Wochen, in denen ich eigentlich nur das Innere der DELTA-Halle gesehen habe, ist die Messzeit erst einmal um.
Gerade habe ich die beiden Beamlines, die seit Montag bzw. gestern quasi unter meinen Fittichen standen in den Ruhezustand versetzt. Diese Woche ist unser Beamline-Scientist nämlich im Urlaub, so dass ich seit Montag die Verantwortung für die Beamline an der ich arbeite übernommen habe. Die andere Beamline, die auch in seinen Aufgabenbereich fällt, hat unser – mittlerweile – Ex-Doktorand übernommen. – An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch Herr Doktor! – Da dieser aber selbst seit Donnerstag in Berlin misst, hatte ich als krönenden Abschluss der Messzeit zwei Beamlines am Hals. So jetzt gehe ich aber erst einmal ins verdiente Wochenende.
31
Mai
Berlin
![]() Die Tage war ich mit einem Kollegen dienstlich in Berlin. Um genau zu sein bis heute Nachmittag/Abend. Das Helmholtz-Zentrum Berlin, kurz HZB, hatte zu einem Workshop geladen, bei dem es um die Ansprüche seitens der Nutzer an eine neue UVVis-Beamline bei BESSY II gehen sollte. Die neue Beamline wird benötigt, da der Betrieb zweier bestehendeer Beamlines, in diesem Energiebereich, Anfang des Monats eingestellt wurde. Der Grund hierfür war zum Einen, dass die Technik schon in die Jahre gekommen war, immerhin waren die Beamlines schon bei BESSY I in Betrieb. Zum Anderen und dies war der entscheidende Umstand, war es beim aktuellen Betriebsmodus des Speicherrings kaum noch möglich die Beamlines anständig zu nutzen. ![]() Bevor jedoch die Planung eines Ersatzes weiter voran getrieben wird, wollten die zuständigen Stellen erst einmal wissen, ob überhaupt genügend Bedarf besteht und wenn ja, welche Anforderungen gestellte werden. Dazu wurden verschiedene Nutzergruppen nach Berlin geladen, denn wer weiß schon besser was der Nutzer möchte als der Nutzer selbst - so lautete zumindest die grundlegende Annahme. Doch so groß die Zahl der Nutzergruppen ist, so heterogen sind auch die Ansprüche an einen neue Beamline. So will der Einen viel Fluss, der Nächste wenig Fluss und der Übernächste eine kleine Fleckgröße aber zugleich wenig Divergenz. Wie es mir scheint, kann man das Gros der Nutzer unter einem Hut bringen, wenn jeder ein paar Abstriche macht. Natürlich wird es immer einige geben, die man so nicht zufrieden stellen kann, aber so läuft das halt bei derartigen Großprojekten. Für uns war bei diesem Workshop vor allem interessant, wie die Ansprüche aktuell in der Community sind. Immerhin haben wir bei uns in Dortmund eine quasi "Schwester-Beamline" (die ehemalige TGM 3) einer der Abgeschalteten Beamlines (TGM 4) in Betrieb. Zwar sind das keine eineiigen Zwillinge aber ihre Herkunft können sie nicht verleugnen. ![]() Da der Workshop bereits am Montagmorgen begann, bin ich schon am Sonntagmorgen angereist und hatte so etwas Zeit mich in Berlin um zuschauen - dabei entstanden auch die hier eingearbeiteten Bilder. In Berlin war es durchgehen sonnig, trocken und eigentlich schon zu heiß. Auf dem obigen Bild ist daher auch kein Regen zu sehen, es handelt sich vielmehr um einige Fontänen des Springbrunnen-Systems vor dem Bundeskanzleramt. Heute zeigte das Thermometer sogar 33°C an, während das Wetter hier in Dortmund wohl eher als komplementär dazu zu bezeichnen war. Tendenziell gefällt mir dies jedoch mehr.
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